
Der Bandname klingt nach Kettenfett, ist im Norden Europas aber die Bezeichnung für Hopfenschorle. Gut geschmiert ist bekanntlich die halbe Miete – das weiß auch diese junge Formation aus Fürth, die antritt, um die Bude zu rocken und dir dein Bier wegzutrinken. Ring frei für Øl!
Das Stichwort heißt Stoner Rock. Kvelertak meets Clutch meets John Coffey. Vermengt mit Skandirock und eine ordentliche Portion Punkrock obenauf. Weshalb die vier Buben von Øl ihre Schnittmenge selbst Stoner-Punk schimpfen.
Fett und tief muss das klingen, mächtig und schwer. Kehlig, fuzzig und tanzbar. Øl live, das ist Riff und Groove, Sommer und Soundwand, solistische Virtuosität und geschlossene Mannschaftsleistung. Bart und Hawaiihemd, lange Haare und nackte Füße im Baggersee. Dicke Hose, aber nie toxisch!
Øl ist der große stille Bruder, der dich rausboxt, wenn es auf dem Pausenhof mal wieder hart auf hart kommt.


